
Ihre Infrarotheizungen wirklich intelligent machen
Die meisten Heizgeräte erwärmen nur die Luft – diese steigt anschließend meist nach oben, während Ihre Füße weiterhin kalt bleiben. Bei Infrarotheizungen ist das anders: Sie erwärmen Sie sowie Ihre Möbel direkt. Es fühlt sich an, als stünden Sie an einem sonnigen Ort an einem kalten Tag.
Doch die wahre Magie entfaltet sich, wenn Sie aufhören, die Schalter manuell zu bedienen, und stattdessen zulassen, dass Ihr Zuhause die Temperatur für Sie übernimmt.
Sofortige Wärme – ohne Warten
Das Beste an Infrarotheizungen ist, dass sie sich nicht erst „erwärmen“ müssen. Sie sind bereits nach Sekunden heiß. Wenn Sie diese Heizgeräte mit einem Smart-Relais oder einem ähnlichen Steuergerät wie einem Zigbee-Controller verbinden, können Sie einen „Wintersmodus“ einrichten. Mit einem einfachen Druck auf das Handy oder einer Sprachanweisung ist alles erledigt. Sie müssen nicht warten, bis der Boiler Wasser erhitzt hat. Sie spüren die Wärme sofort. Das ist eine völlig neue Art, Ihren Raum zu erleben.
Wie es eigentlich funktioniert
Man braucht keinen Ingenieurstudienabschluss, um diese Heizgeräte in Betrieb zu nehmen. Es gibt jedoch drei wichtigste Komponenten:
Erstens benötigen Sie Sensoren. Ein einfacher Bewegungssensor oder eine Temperatursonde teilt dem Haus mit: „Hallo, jemand ist im Raum – es ist hier eiskalt.“
Dann kommt das „Gehirn“. Ihr Smart-Hub nutzt diese Informationen, um Entscheidungen zu treffen. Wenn die Raumtemperatur unter 15°C liegt und Sie sich tatsächlich im Raum befinden, sendet der Hub das Signal, um die Heizung einzuschalten.
Schließlich gibt es noch das Relais. Dieses übernimmt die eigentliche Steuerung. Da diese Heizgeräte viel Energie verbrauchen, brauchen Sie ein Relais mit hoher Leistung, damit Ihre Geräte nicht beschädigt werden.
Dinge, die Sie wissen sollten
Es ist nicht alles perfekt. Da Sie auf ein Netzwerk angewiesen sind, könnten Sie im Kalten stecken, falls Ihr Hub ausfällt. Ich empfehle daher immer, einen physischen Umgehungsschalter einzubauen. So können Sie die Heizung auch manuell einschalten, falls das WLAN ausfällt.
Achten Sie außerdem auf Ihren Stromzähler. Infrarotheizungen verbrauchen viel Energie. Wenn fünf Heizgeräte gleichzeitig eingeschaltet werden, kann das dazu führen, dass der Schalter durchbrennt. Die Lösung ist einfach: Programmieren Sie einen „versetzten Start“. Lassen Sie die Heizgeräte nacheinander über einige Sekunden hinweg eingeschaltet werden. Dadurch wird der Anfangsimpuls reduziert, und Ihre Beleuchtung flackert nicht.